Walltherm Wilder Kaiser und BImSchV Stufe 2

Wenn was unklar ist oder nicht so funktioniert wie ihr gern hättet.
tsrg
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Re: Walltherm Wilder Kaiser und BImSchV Stufe 2

Beitrag von tsrg » 26. Nov 2017, 19:29

Auch bei uns war meine Sorge, dass es keine Einzelraumheizung ist. Unser Schorni ging so ran, dass er fragte, womit das Haus primär geheizt wird. Die schon damals existierende Gasheizung wird seither jährlich mit 20-25rm Holz "unterstützt" :lol:

Ich will auf die ursprüngliche Frage deshalb mal so antworten: Ist es denkbar, die Anschaffung der Luft-Wärmepumpe vorzuziehen, diese als primäre Energiequelle zu deklarieren und den Walltherm als großzügig genutzte Unterstützung in ein dann schon bestehendes System mit Pufferspeicher einzubinden?

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Flestego
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Re: Walltherm Wilder Kaiser und BImSchV Stufe 2

Beitrag von Flestego » 28. Nov 2017, 14:40

Vielen Dank für die vielen Beiträge.

@tsrg

Das mit dem Vorziehen der Luft-Wärmepumpe ist sicher eine Überlegung wert.
Es würde sicher den Komfort steigern. Es ist natürlich zu überlegen, was man da investiert. Da die Pumpe sehr wenig genutzt wird sondern nur Erfüllungsgehilfe eines höheren Ziels ist sollten die Investitionen möglichst minimal sein. Ein schöner Nebeneffekt der WP + Einzelraumregelung ist natürlich die entfallende Messung. Macht aber am Ende das Kraut auch nicht fett und amortisiert die WP auch nicht.
tsrg, deine Denkweise gefällt mir jedoch ganz gut...

Gruß
Flestego

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Re: Walltherm Wilder Kaiser und BImSchV Stufe 2

Beitrag von JAU » 28. Nov 2017, 19:55

Das Spiel funktioniert auch andersrum. In BaWü wird bei Renovierung oder Neubau ein "Regenerativer Anteil" verlangt, zusätzliche, handbestückte Holzöfen sind dabei nicht anerkannt weil man die einfach Aus lassen könnte.

Daher lassen manche Häuslebauer (statt ST) zwar gleich den Gasanschluss legen, nach 1-2 Jahren heizen mit Holz wird aber erst die Therme nachgerüstet...


mfg JAU

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Re: Walltherm Wilder Kaiser und BImSchV Stufe 2

Beitrag von tsrg » 28. Nov 2017, 23:17

Mir geht es noch nicht einmal so sehr um den finanziellen Aspekt (Gebühren für die Messungen). Wichtig war mir, gar nicht erst in die Messpflicht zu kommen, weil das Messergebnis - wie auch unser Schorni gleich anführte - von vielen Faktoren abhängt, die ich nicht beeinflussen kann. Damit riskiere ich ein Ergebnis, das die Norm nicht erfüllt, und schon werden die Augen feucht, wenn ich keine Idee habe, was ich bei einer Nachmessung besser machen kann. (Hatten wir übrigens schon mal in einem anderen Thread, wie ich mich erinnere).

Argumente im Gespräch mit dem Schorni, dass es keine (!) Zentralheizung, sondern eine Einzelraumfeuerstätte ist, könnten auch sein:

1. Dein Haus braucht im Winter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt "x" kWh. Um die zu erreichen, müsstest Du ja den ganzen Tag Holz nachlegen, was Dir wegen Deiner vielen anderen Aufgaben oder dem harten Arbeitstag doch bestimmt nicht möglich ist.

2. Dein Aufstellraum würde sich gnadenlos überhitzen, da er "5 oder mehr kWh in den Raum" abgibt. Das hält doch kein Mensch aus. Nicht wahr? :roll:

(Meiner weiß nix von den tatsächlichen 20-25rm und ich jammer immer über die hohen Gaspreise.)

Ansonsten für immer mal wieder ein Gespräch mit ihm, versuch rauszukriegen, wie er tickt. Unserer will bei den Anlagen scheinbar gerne das Gefühl haben, dass er "der Bestimmter" ist. Also gebe ich ihm was zum Entscheiden (an Stellen, die mir nicht weh tun). So durfte er festlegen, dass die Verbrennungsluft von außen kommt. Also hab ich einen Schacht vom Heizungskeller unter der sowieso entfernten Trockenbauwand zum Ofen gezogen, der die gewünschte Verbindung darstellt.

Fazit:
- Materialkosten unerheblich mit Blick auf die Gesamtinvestition
- Nutzen ist nicht vorhanden, weil den ganzen Tag die Tür zum Flur geöffnet ist, in dem es wegen der Eingangstür wie Hechtsuppe zieht
- zufriedener Schorni, der bei anderen Punkten, die mir wirklich sorgen machen, nicht mal hingeschaut hat.


Ich werde übrigens unser System zuhause in den nächsten Jahren um eine Solarthermie ergänzen.

tsrg


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