Gedankenspiel neuer Ofen.

Wenn was unklar ist oder nicht so funktioniert wie ihr gern hättet.
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Matze
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Gedankenspiel neuer Ofen.

Beitrag von Matze » 20. Apr 2020, 09:21

Moin,

da unser Schornsteinfeger für unseren Kaminofen ein Ablaufdatum attestiert hat, überlege ich mir womit ich diese entstehende Lücke schließen kann.

Unser bisheriger schwedischer Kaminofen verfügt über eine "Wasserfühung light" - also einen Abgaswärmetaucher im Rauchrohr.
Das gefällt mir vom Grundsatz gut, ist jedoch nicht effektiv und irgendwie nichts halbes und nichts ganzes.

Als weitere Technik haben wir eine einfache Gastherme und eine Solarthermieanlage mit 500l und 2x1000l Pufferspeicher.
An ein und demselben Abgaszug hängt im Keller ein weiterer Ofen. Das Schornsteinrohr hat etwa 180mm Durchmesser und recht vom Keller bis an den First. Vom Anschluss im Wohnzimmer bis zum Ende sind es etwa 6,5...7m Schornsteinlänge.

Macht ein Walltherm bei der Konstellation Sinn?
Wofür braucht es eine elektronische Steuerung?

Viele Grüße
Matze

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Re: Gedankenspiel neuer Ofen.

Beitrag von JAU » 20. Apr 2020, 20:10

Willkommen,
Matze hat geschrieben:
20. Apr 2020, 09:21
An ein und demselben Abgaszug hängt im Keller ein weiterer Ofen.
Schlecht.
Matze hat geschrieben:
20. Apr 2020, 09:21
Das Schornsteinrohr hat etwa 180mm Durchmesser
Was für Material?
Matze hat geschrieben:
20. Apr 2020, 09:21
Vom Anschluss im Wohnzimmer bis zum Ende sind es etwa 6,5...7m Schornsteinlänge.
Lang genug wäre er schonmal.
Matze hat geschrieben:
20. Apr 2020, 09:21
Wofür braucht es eine elektronische Steuerung?
Für eine vernünftige Ansteuerung der Ladepumpe nach Temperaturdifferenz zum Puffer.
Optional wird auch ein Zuluftklappe angesteuert die verhindert das der Ofen wie ein Heizkörper mit direkter Schornstein-Anbindung an die Außenwelt wirkt.
Die Verbrennung selbst wird nicht geregelt.


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Re: Gedankenspiel neuer Ofen.

Beitrag von Matze » 21. Apr 2020, 13:46

Moin und Danke für die Einschätzung.

Meinst Du aufgrund der Doppelbelegung des Schornsteins ist das Thema von vornherein erledigt?

Der Schornstein ist gemauert mit einem Innenleben aus Edelstahl. Das Haus ist 20 Jahre alt, der Schornstein wurde beim Hausbau mittig ins Haus eingemauert. Ich würde das als Systemschornstein einstufen? Viereckige Steine mit einem Loch in der Mitte in dem sich das Edelstahlrohr befindet.

Meine bisherige Lösung hat keine elektronische Steuerung. Nur eine total simple Schaltung welche Temperaturabhängig die Pumpe an oder abschaltet.


Viele Grüße
Matze

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Re: Gedankenspiel neuer Ofen.

Beitrag von JAU » 23. Apr 2020, 08:42

Matze hat geschrieben:
21. Apr 2020, 13:46
Meinst Du aufgrund der Doppelbelegung des Schornsteins ist das Thema von vornherein erledigt?
Es könnte Zulässig sein. Das ok gibt da aber in jedem Fall der Bezirkschonsteinfegermeister.

Im Bezug auf den Walli ist jede zusätzliche Abkühlung des Abgases (aufgrund der hohen Effizienz) mit Vorsicht zu genießen weil die Temperaturdiffrenz am Ende des Schornsteins den Zug bestimmt. Falschluft hat man am Rauchrohr immer ein bisschen, aber ein zusätzlicher Ofen am Zug könnte zu viel der "kühlen" Raumluft sein.
Matze hat geschrieben:
21. Apr 2020, 13:46
Der Schornstein ist gemauert mit einem Innenleben aus Edelstahl.
Das Funktioniert ganz gut. Ein Edelstahlrohr hat wenig Masse, wird daher schnell warm. Wäre es Isoliert würde es die Wärme besser halten.
Matze hat geschrieben:
21. Apr 2020, 13:46
Ich würde das als Systemschornstein einstufen?
Als Systemschornstein bezeichnet man meines Wissens die bei denen die Zuluft zwischen Edelstahlrohr und Mauerwerk zugeführt wird.
Das funktioniert bei Öfen mit Gebläse (Gas, Öl, automatisierter Holzvergasaer), nicht bei einem Walli mit Naturzug (Erklärung siehe oben).
Matze hat geschrieben:
21. Apr 2020, 13:46
Meine bisherige Lösung hat keine elektronische Steuerung. Nur eine total simple Schaltung welche Temperaturabhängig die Pumpe an oder abschaltet.
So ein einfaches Thermostat war bei meinem Walli seinerzeit dabei (heute auch noch?). Funktioniert. Aber gut, bzw. effizient, ist anders.


mfg JAU


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