Scheitholz-Länge

Fragen abseits des Walli und die Antworten dazu
gmwt
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Scheitholz-Länge

Beitrag von gmwt » 28. Nov 2017, 23:08

In den Walli passen ja eigentlich 36cm lange Scheite rein.

Wenn ich 33er Scheit bestelle, ist davon immer ein guter Teil zu lang für den Walli und passt nur diagonal.
Ist diese Abweichung nach oben normal oder nur bei meinem örtlichen Verkäufer so stark?

Ich vermute, er hat zunächst 1m-Scheite, die alle etwas zu lang sind, und da trennt er zweimal 33cm ab - dadurch ist das dritte "Drittel" eben systematisch immer zu lang.

Lohnt es sich, mal woanders zu kaufen, oder ist das überall so?

Ich habe nicht die geeignete Ausrüstung, um das selbst alles nochmal zu kürzen. Und auch wenig Lust dazu.

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Re: Scheitholz-Länge

Beitrag von tsrg » 28. Nov 2017, 23:50

Ich vermute mal, Du kaufst "Schüttraummeter". Denn da lässt sich mit mehr Toleranz bei der Länge arbeiten, wenn er die Länge nach Augenmaß per Motorsäge "misst". Bei einem mit Säge-Spaltautomaten bearbeiteten Brennholz ist wahrscheinlich weniger Toleranz im Päckchen.

Spricht was gegen einen zu langen Scheit diagonal (also nur diagonal in der Ebene, nicht im Raum)? Oder sind es so viele?

(Nebenbei 33+33+34(!)=100) :)

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Re: Scheitholz-Länge

Beitrag von JAU » 29. Nov 2017, 09:46

gmwt hat geschrieben:Ich vermute, er hat zunächst 1m-Scheite, die alle etwas zu lang sind, und da trennt er zweimal 33cm ab - dadurch ist das dritte "Drittel" eben systematisch immer zu lang.
Haben wir am Anfang ähnlich gehandhabt. Unser Meter ist zwar nur 90cm lang, aber die Stücke waren doch recht unterschiedlich weil wir vermittelt haben wenn mal einer dabei war der zu lang ausfiel.

Ging uns dann beim Aufsetzen aber irgendwann auf die Nerven und war haben uns angewöhnt immer 30cm zu schneiden und lieber mit einem 6cm Reststück (Anfeuerholz) zu leben als mit zwei 33cm Scheiten.
tsrg hat geschrieben:(Nebenbei 33+33+34(!)=100) :)
Schnittbreite abziehen. :P
Aber das Problem sind ja nicht die Stücke die 1m lang sind sondern solche die mit 1,05 der 1,10 vom Baum abfallen.


mfg JAU

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Re: Scheitholz-Länge

Beitrag von tsrg » 29. Nov 2017, 11:00

tsrg hat geschrieben:Schnittbreite abziehen.
habe nur Dünnschnittketten. :lol:

Das Stapeln draußen - wie JAU richtig sagt - hat uns auch mehr genervt, als das Holznachlegen im Ofen. Nun habe ich den Vorteil, dass ich längere Stücke (bis zu 60 cm) auch mal im Wohnzimmer in die große Kaminkassette werfen kann und dann nicht mit zum Waltherm ins Kellerbüro nehme. Ich achte aber jetzt auch beim Sägen mehr darauf, möglichst gleichmäßige Stücke zu schneiden und lieber Reststücke zum Anfeuern beiseite zu packen, als die größeren Längen im Stapel zu haben.

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Re: Scheitholz-Länge

Beitrag von gmwt » 29. Nov 2017, 23:49

Ist schon klar, dass ihr alle das für den Eigenbedarf irgendwie passend sägt. Meine eigentliche Frage bezüglich kommerzieller Holzverkäufer ist aber noch unbeantwortet:
gmwt hat geschrieben:Lohnt es sich, mal woanders zu kaufen, oder ist das überall so?
Hat da irgendjemand, der nicht selbst sägt, Erfahrungen bei verschiedenen Anbietern gemacht oder kennt die Maschinen, mit denen die so üblicherweise arbeiten?
Ich hatte mein Holz bisher nur immer vom gleichen aus dem Ort hier - kurzer Lieferweg, unkompliziert, aber jedesmal diese blöden Überlängen.

Mich stören die überlangen Scheite übrigens sowohl beim Beladen des Walli (wenn diagonal kann man nicht wirklich vollstapeln) als auch beim Stapeln draussen (ragt zu weit unterm Dach raus und wird nass).

Wäre es vielleicht sinnvoll, gleich 25er Scheite zu ordern (teurer), um dann wenigstens sicher <36cm zu bekommen?

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Re: Scheitholz-Länge

Beitrag von tsrg » 1. Dez 2017, 21:23

wie schon sagte, genauer geht es mit einem Säge-Spaltautomaten. Hat aber nicht jeder kleine Holzbauer auf dem Hof, da der meist über der 10.000€ Marke anfängt.

So z.B.:

ht**s://www.youtube.com/watch?v=mkH-mQuxTHA

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Re: Scheitholz-Länge

Beitrag von JAU » 2. Dez 2017, 09:22

Der erste Schritt wäre in meinen Augen den Lieferanten auf seine mangelnde Qualität hinzuweisen.


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Re: Scheitholz-Länge

Beitrag von gmwt » 2. Dez 2017, 16:53

tsrg hat geschrieben:wie schon sagte, genauer geht es mit einem Säge-Spaltautomaten. Hat aber nicht jeder kleine Holzbauer auf dem Hof, da der meist über der 10.000€ Marke anfängt.
Danke, es geht also durchaus besser. Das wollte ich primär mal wissen.
JAU hat geschrieben:Der erste Schritt wäre in meinen Augen den Lieferanten auf seine mangelnde Qualität hinzuweisen.
Das ist etwas schwierig ... bevor ich keinen Ersatz gefunden habe, will ich es mir mit dem (möglicherweise einzigen) im Dorf nicht verderben. ;)
(Wenn der so'n Spaltautomaten nicht hat, wird er ihn auch sicher nicht extra für mich anschaffen.)

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Re: Scheitholz-Länge

Beitrag von Freeliner » 2. Dez 2017, 18:14

Ich bin da sehr penibel wenn ich mein Holz mache 8-)

Da ich ofenfertig auf 30cm schneide, spalte und so auch direkt aufsetze, sind längere oder kürzere Scheite beim Stapeln einfach nervig :evil:

30cm, weil meine Eltern in ihrem Ofen einen kleinen Brennraum haben und ich keine zwei Größen bevorraten will.
Die 30cm sind ein Kompromiss. Hätte ich nur den Walli im Haus, würde ich wohl auf 33-35cm gehen ;)

Eine kleinere Länge würde ich dir keinesfalls empfehlen :!:
Ich hatte vor ein paar Jahren, wegen meinem Eltern, auf 28cm geschnitten :roll:
2cm mehroder weniger machen beim Stapeln einiges an Stabilität aus :!: ..sollte man nicht meinen ;)

Haste keine Bedarf für eine kleine Kettensäge :?: z.B. ne kleine Dolmar PS32, kostet um die 150€...oder ne kleine Elektro.
Dann kannste normal stapeln, und die paar Größeren die rausschauen grad abschneiden ;)

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Re: Scheitholz-Länge

Beitrag von JAU » 2. Dez 2017, 19:59

Freeliner hat geschrieben:2cm mehroder weniger machen beim Stapeln einiges an Stabilität aus ..sollte man nicht meinen
Es hilft wenn man immer 2 Reihen zusammen hochzieht und ein paar verbindende Latten mit einbaut. Beim Abbauen sollte man die aber rechtzeitig rausnehmen, wenn da so Latten aus dem Stapel raus stehen hat man schnell mal Aua am Kopf.


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