Überlegung welchen Holzofen

Gebabbel und Gequatsche das sonst nirgends hin passt.
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Freeliner
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Re: Überlegung welchen Holzofen

Beitrag von Freeliner » 24. Jan 2014, 10:26

Sagen wir mal so.....

....der Walli hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt ;)

Mittlerweile sind alle "Kinderkrankheiten" ausgemerzt und durch die Erfahrungen der Nutzer funktioniert er mittlerweile prima ;)

Wenn man "seinen" Weg mit dem Anfeuern gefunden hat, geht das ganz schnell.
Wichtig sind halt auch die Voraussetzungen die man dem Walli schafft, also Schornstein, hydraulische Anbindung, Puffer, Regelung, größe Aufstellraum usw.

Ich lege morgens meine 5 Stücke Holz rein, zünde ihn an und lasse ihn brennen. ...
In dieser Zeit mache ich mich im Bad fertig, trinke meinen Kaffee, lese die Nachrichten.
(ohne nach dem Walli zu schauen)
...nach ca. 25-30min lege ich ihn ca. halb voll, lasse in zwei/drei Minuten hochheizen und lege die Klappe um.
Das wars, der Walli brennt stabil ;) ...dann halt das normale Nachlegen

Ein "normaler" wasserführender Kamin ist halt noch etwas stressfreier dbzgl, da legste dein Holz rein, zündest ihn an
und lässt ihn bis zum Nachlegen abbrennen...legst nach usw....

Auch etwas stressfreier ist der Künzel HV (aber mit einem Gebläse, ist aber sehr leise)
Dieser hat etwas mehr Gesamtleistung und gibt auch weniger in den Raum ab und sieht auch super aus ;)

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Re: Überlegung welchen Holzofen

Beitrag von Gombi1984 » 24. Jan 2014, 23:16

Also wenn ich jetzt mal den wirkungsgrad und die brenndauer zwischen normalen wassergfuhrten ofen und dem walli vergleiche was ich getan habe!
Vorteil normaler ofen
Einfacher anzuzünden und brennt auch bei nicht so optimalen bedingungen auch mit relative nassem holz!
Vorteil walli
Besseren wirkungsgrad längere abbranddauer einer füllung und damit mehr ertrag in vorm von heizenergie!

Zum künzel muss ich sagen mir hat er nicht gefallen hab ihn in frankfurt auf der messe gesehen! Der ist mir zu gross! Da passt meiner meinung nach nicht das verhaltniss des kessels! Der ist viel zu tief gebaut aber wenn es einen nicht stört! Es ist halt ein normaler holzvergaser nur mit glasscheiben!

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Re: Überlegung welchen Holzofen

Beitrag von Freeliner » 25. Jan 2014, 09:12

Gombi1984 hat geschrieben:Vorteil normaler ofen
Einfacher anzuzünden und brennt auch bei nicht so optimalen bedingungen auch mit relative nassem holz!
Wenn du im Walli ein schönes Glutbett hast, ist das eher ein Vorteil des Wallis ;)
Bei entsprechendem Glutbett haut der nämlich so ziemlich alles durch :lol:
Gombi1984 hat geschrieben:Vorteil walli
Besseren wirkungsgrad längere abbranddauer einer füllung und damit mehr ertrag in vorm von heizenergie!
Jein, also einen normalen Ofen kann man auch schon recht gut füllen, wichtig ist dann halt nur,
von oben anzuzünden ;)

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Re: Überlegung welchen Holzofen

Beitrag von Freeliner » 25. Jan 2014, 09:30

@ Martin

Mal ne Frage:

- Wieviel zahlst du in deiner Gegend für ofenfertiges Brennholz :?:
- Was für ne Menge wärst du denn bereit im Winter an den Ofen zu tragen :?:
(1Rm Buche/Eiche wiegt trocken runde 500kg)

Martin
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Re: Überlegung welchen Holzofen

Beitrag von Martin » 25. Jan 2014, 10:18

Freeliner hat geschrieben:@ Martin
Mal ne Frage:
- Wieviel zahlst du in deiner Gegend für ofenfertiges Brennholz :?:
- Was für ne Menge wärst du denn bereit im Winter an den Ofen zu tragen :?:
(1Rm Buche/Eiche wiegt trocken runde 500kg)
Hi das sind ja gleich 2 Fragen :roll:

1.Also das mit dem Holz Schwankt hier wirklich richtig heftig. Im Schnitt kostet
Weichholz SRM 45-55 Euro
Hartholz SRM 65-85 Euro
Wenn man nicht bis zum Schluß mit dem Kaufen Wartet dann die billigere Variante.
Das Holz ist Trocken und kann sofort Verbrennt werden.

2.Soviel Holz was nötig ist, damit ich es Warm habe und das Öl Spare.
Mein Gedanke ist das Holz in der Garage zu Lagern, da hab ich nenn kurzen weg und nur 2 Stufen.
Desweiteren will ich so nenn kleinen Holzwagen und ein Holzregal im Wohnzimmer neben dem Ofen stellen.
Sprich an 1 Tag 3x laufen und dann langt das Holz locker für 3-4 Tage. Da ich ja nicht den ganzen Tag heizen kann. Da wir alle Berufstätig sind. (Seh das bei meinem Nachbar. der hat das beides und ist ganz praktisch)

Großer Vorteil wäre wenn der Ofen lange Nachbrennt.
Das letzte mal nachlegen wäre um 22Uhr Abends. Dann in der Früh um 5.30Uhr neu anheizen, (nun könnte meine Frau um 6 uhr neu Auflegen) und dann kann ich bis 16 uhr nichts mehr Nachlegen. Jetzt Sollte der Puffer vom Abends und kurz in der Früh den Tag überbrücken können bis ich wieder daheim bin. Das wäre Optimal.

bye

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Re: Überlegung welchen Holzofen

Beitrag von Freeliner » 25. Jan 2014, 11:27

Martin hat geschrieben:Weichholz SRM 45-55 Euro
Hartholz SRM 65-85 Euro
Mal ne ganz grobe Rechnung ;)

Also würde dich Hartholz pro Rm zwischen 91€ und 119€ kosten :shock: :roll:
Währen pro Kilowattstunde also zwischen 4,3cent und 5,7cent bei 100% WG...

Mit dem Walli bei einem Wirkungsgrad von runden 80% biste bei 5,16cent und 6,84cent pro Kilowattstunde :roll:

...bei einem normalen Wasserführenden von runden 70% wohl so um die 5,6 - 7,4cent/kwh ;)


Also von "sparen" können wir hier wohl net reden :!: Öl kostet grad mal 1-3,5 cent mehr ;)

..bei 2300L Öl/Jahr und Invest von mindestens 10000€ für den Walli gehts Richtung 13Jahre :!:
(bei voller Deckung durch Holz zu deinem günstigsten Bezugspreis.
) :!: :!: :!:

Also in der Realität wohl eher über 30 Jahre 8-)

Viele meinen durch Holz "spart" man immer, dem ist nicht so :!:
Das Gesamtpaket muss einfach passen und viele lügen sich da gerne in die eigene Tasche :!:

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Re: Überlegung welchen Holzofen

Beitrag von Martin » 25. Jan 2014, 12:29

ich bin nicht so Fit was Enerige Umrechnung von Holz und Öl angeht....
Aber haben Holzöfen mit Wassertasche nicht um die 80% und der Walli um die 90%

Aber Danke für die Info, ist mal richtig Interessant das mal so zu sehen....
Ich hab bei 10000 mit 10 Jahren gerechnet, so als Anhaltspunkt für mich...

Das es lange dauert war mir schon klar.
Aber sind nicht alle Maßnahmen zum Energie Sparen eine längerfristige Sache.

Was man bei der Berechnung nicht Vergessen darf...ist der Woll-Deckenverschleiß für die Frau...Was man sich in diesen 10Jahren noch Spart :lol:

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Re: Überlegung welchen Holzofen

Beitrag von JAU » 25. Jan 2014, 12:51

Danke Freeliner für die Zahlen, als ich SRM gelesen hab hats bei mir auch gleich *klack* gemacht. :D
Wobei ich aber glaube das du bei den Mehrkosten fürs Öl den Wirkungsgrad des Ölkessels nicht berücksichtigt hast.

Ich bin (bei Volldeckung Holz) auf 9-10RM gekommen, bzw. 13-14SRM.
Das wären also ~1300€ Holz nach Martins Preis oder aktuell 2000€ für 2300l Heizöl bei uns. Der Einfachheit halber den Wirkungsgrad von Holz und Öl gleichgesetzt.
Reinvest nach 14 Jahren, bis dahin ist der Holzofen vermutlich durch und muss ersetzt werden. Also, Öl sparen: Ja. Geld sparen: Nein.

Und nur mal so in Raum geworfen: Holzbriketts wären 5 Paletten nötig und würden bei uns ca. 1300€ kosten.
Martin hat geschrieben:ich bin nicht so Fit was Enerige Umrechnung von Holz und Öl angeht....
Aber haben Holzöfen mit Wassertasche nicht um die 80% und der Walli um die 90%
Theoretisch. Nicht berücksichtigt ist dabei die Energie die z.B. beim Anheizen durchn Kamin geht.
Beim Ölkessel durch häufiges Takten aber genau das selbe Problem...
Martin hat geschrieben:Das letzte mal nachlegen wäre um 22Uhr Abends. Dann in der Früh um 5.30Uhr neu anheizen, (nun könnte meine Frau um 6 uhr neu Auflegen) und dann kann ich bis 16 uhr nichts mehr Nachlegen. Jetzt Sollte der Puffer vom Abends und kurz in der Früh den Tag überbrücken können bis ich wieder daheim bin. Das wäre Optimal.
Ob 6h täglich reichen bin ich mir im Moment nicht ganz sicher. Ich komm damit gut hin, meine Heizlast ist aber auch nicht ganz so hoch. Bei einer längeren Kältephase wirds aber knapp.

Was für Temperaturen fahrt ihr eigentlich im Heizkreis? Das wär wichtig um mal den Puffer zu schätzen.


mfg JAU

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Re: Überlegung welchen Holzofen

Beitrag von Martin » 25. Jan 2014, 13:00

wie meinst du Heizkreise???
Die Ölheizung Regelt sich nach Außentemp. da kann ich dir nicht viel dazu sagen.
Das ich mit den 6h nicht komplett auf Öl verzichen kann ist mir schon klar...

Küche, Kammer, WC, Flur fahren immer auf 19Grad
Schlafzimmer steht nur auf Frostschutz
Wonzimmer und Bad fahren von
Montag - Freitag
0.00Uhr 20Grad
14Uhr 22Grad
16Uhr 22.5Grad
20.30Uhr 20Grad

Samstag & Sonntag
21.30 Uhr auf 20Grad

Wenn du das meinst.
Ich würde ja gern tausende von Euro sparen mit der Umstellung, aber das es nicht so ist ist mir auch klar.
Nur der Öl Preis steigt in letzter Zeit richtig an bei uns.
2011 hab ich 72 Cent bezahlt
2012 hab ich 82 Cent bezahlt
2013 hab ich 88 Cent bezahlt

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Re: Überlegung welchen Holzofen

Beitrag von JAU » 25. Jan 2014, 13:05

Ne, ich brauch die Temperatur im Wasserkreis. Vorlauf und Rücklauf, einfach am Thermometer ablesen.

Was den Ölpreis angeht ist das bei uns natürlich dass selbe, allerdings hat der Holzpreis die letzten Jahre auch angezogen.


mfg JAU


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