Warum Walltherm ?

Gebabbel und Gequatsche das sonst nirgends hin passt.
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Warum habt ihr euch für den Walltherm entschieden ?

1 Ich will damit mein Haus Heizen und Geld sparen !
11
24%
2 Ich wollte eh einen Wassergeführten Ofen haben und dann halt richtig !
11
24%
3 Der Umwelt zur Liebe !
8
18%
4 Weils nix besseres gab !
5
11%
5 Ja ich bin sehr zufrieden mit meinem Walli und würde mir wieder einen Kaufen
8
18%
6 Nein ich bin nich zufrieden und würd mir den Walli nicht noch einmal Kaufen
2
4%
 
Abstimmungen insgesamt: 45

Gombi1984
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Warum Walltherm ?

Beitrag von Gombi1984 » 19. Dez 2013, 15:06

Hallo liebe Wallthermfreunde,
Mich interessiert warum ihr euch für den Walltherm entschieden habt und was ihr euch von ihm erwartet habt und ob diese auch erfüllt wurden?
Gruss Gombi

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Freeliner
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Re: Warum Walltherm ?

Beitrag von Freeliner » 19. Dez 2013, 16:01

Hi,

hab die ersten fünf Kästchenen angekreuzt ;)

Wusste, was auf mich zukommt, von daher gabs keine Überraschungen. Mir gefiel auch die Flexibilität des Walli.
Also die nachträgliche Dämmung, die IR-Verglasung, das Einmauern usw.

Ist halt kein Ofen von der Stange und das Aussehen traf auch genau unseren Geschmack.
Jetzt mit der Quickdämmung gefällt er uns nochmal besser :D

Weiterhin die Verarbeitung, das ständige Weiterentwickeln sowie die positiven Resonanzen was Garantie/Gewährleistung/Kulanz usw. angeht.

.....und nicht zu vergessen, die Wallthermgemeinde :mrgreen:

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JAU
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Re: Warum Walltherm ?

Beitrag von JAU » 19. Dez 2013, 19:46

Ich konnte mich auf eine Antwort einschränken. :D

Was mich damals beeindruckt hat war der doch recht offene Umgang. Ich erinnere mich insbesondere an eine Liste mit Verschleißteilen und ihr voraussichtliches Versagen. Etwas was ich bei anderen Herstellern von Wohnraumöfen noch nicht gesehen hatte.
Gut, die Roste wurden nicht so alt wie sie sein sollten und der Edelstahlkat hat auch nicht so lange durchgehalten wie veranschlagt. Es hat was von Entwicklung beim Kunden, aber man sieht wie der Walli Stück für Stück besser wird. Technisch wie auch optisch.

Ich hatte meine Zweifel, Momente wo ich mich gefragt hab ob es das Geld wirklich wert war. Bereue das ich ihn nicht gleich mit Isolierung gekauft und keinen Wärmemengenzähler installiert hab.

Bin inzwischen aber auch näher mit ETA in Kontakt gekommen und muss sagen: WOW. :o So einfach kann es sein mit Holz zu heizen...


mfg JAU

trivet
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Re: Warum Walltherm ?

Beitrag von trivet » 22. Dez 2013, 11:48

Dann oute ich nich mal als derjenige, der den Walli nicht nochmal kaufen würde.
Auch wenn ich im großen und ganzen inzwischen meinen Frieden mit dem Ofen gemacht habe, würde ich ihn nicht nochal kaufen.
Liegt aber nur zum Teil am Ofen, genauso viel an dem Architekt, der uns bei der großen Energiesanierung des Hauses betreut hat und noch mehr an dem Heizungsbauer, der uns überhaupt erst an den Walli gebracht hat.

Gombi1984
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Re: Warum Walltherm ?

Beitrag von Gombi1984 » 22. Dez 2013, 21:32

trivet hat geschrieben:Dann oute ich nich mal als derjenige, der den Walli nicht nochmal kaufen würde.
Auch wenn ich im großen und ganzen inzwischen meinen Frieden mit dem Ofen gemacht habe, würde ich ihn nicht nochal kaufen.
Liegt aber nur zum Teil am Ofen, genauso viel an dem Architekt, der uns bei der großen Energiesanierung des Hauses betreut hat und noch mehr an dem Heizungsbauer, der uns überhaupt erst an den Walli gebracht hat.
Hi trivet,
Das wieso du ihn nicht nochmal kaufen würdest interessiert mich noch viel mehr als die Meinungen von zuvriedenen Nutzern!
Was haben die einzelen Personden damit zutun? Vielleicht kanst du das etwas ausführlicher erleutern?
Grus Gombi

trivet
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Re: Warum Walltherm ?

Beitrag von trivet » 22. Dez 2013, 22:46

Naja, ist eine längere mehrschichtige Geschichte.

Wir hatten wie gesagt einen funktionierenden Kachelofen, der außer Holz und gelegentlicher Ascheleerung keinerlei Zuwendung verlangte, weder Geld noch Nerv noch Zeit noch Strom noch Heizungsbauer noch sonstigem, er wollte kein Hobby werden.
Er hielt das Haus ausreichend warm und man hatte das beruhigende Gefühl, dass man seiner Familie immer ein warmes Zuhause bieten konnte, selbst bei Katastrophen aller Art, ob Schneesturm, Stromausfall oder Krieg.
Kann der Walli alles nicht so gut.
Der braucht viel Geld, auch für Verschleiß(!), braucht viel Nerven v.a bis er gut funzt), braucht viel Zeit (aufwendige, sehr schmutzintensive Reinigung), braucht Strom und will Hobby sein.
Im Katastrophenfall friert man evtl..
Wenn er funzt, macht er gut warm.

Wir brauchten früher vielleicht 2-3 Ster Holz im Jahr, maximal 5.
Der Ölbrenner verlangte ca.5-6.000 liter/Jahr.

Dann kam die Energiesanierung wie oben geschrieben, würde ich auch fast alles wieder so tun.
Nur statt des Ofenwechsels lieber auch den Anbau komplett sanieren, der braucht doch mehr Energie als gedacht und gerechnet.
Jedenfalls, der Architekt meinte dann, dass "Feuergucken " und "Heißwasser machen" doch auch schön wäre und man noch viel Geld (Öl) sparen könne etc.
Stimmt ja auch. Einerseits. Aber vorher muss man viel Geld ausgeben, in meinem Fall gute zehn Mille für Ofen und Installation.
Das zum "Fehler" des Architekten.

Der Heizungsbauer bot wie gesagt den Walli, Powalla und Gercke an. Und wußte, dass das Ding in einen bestehenden Kachelofen passen sollte.
Dachte aber mE nicht daran, was für ein Trumm da kommt, weil er den Walli selbst nicht kannte oder vielleicht von seinem Spezl mal erzählt bekommne hatte, wie toll der Ofen sei.
Jedenfalls hat er mir in bester Handwerkermanier ("... wird passend gemacht!") das Ding in meinen küchenseitigen Ofenteil gewuchtet und mir letztlich den Abriss zuerst dieses Teils, letztlich auch des anderen Teils beschert.
Vom mangelhaften Anschluß und Installation noch nicht gesprochen.
Das Ende vom Lied war, dass wir einen Ofenbauer beauftragten, uns das Ding wie oben in den Wohnraum zu stellen, kostete uns mit dem Edelstahlkamin auch nochmal gute zehn Mille.

Holzverbrauch jetzt ca 15 Ster, Öl geschätzt 1.500 Liter.
Was davon an Ersparnis die Solarthermie und was der Walli bringt?
Keine Ahnung.

Wenn ich nochmal entscheiden müßte, würde ich die zwanzig Mille eher gleich in die Isolierung des Anbaus stecken (die billigste Energie ist die, die man nicht braucht), einen schönen Glasscheiben-Ofen ohne viel Technik für die Optik und wenn man will einen Holzvergaser oder Pelletbrenner in den Keller, um das Öl loszuwerden.

Reicht?

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Re: Warum Walltherm ?

Beitrag von Freeliner » 23. Dez 2013, 08:43

Boah trivet,

das is schon mehr als heftig :shock: :shock: ....kann dich absolut verstehen, würde mir net anders gehen ;) :o

So überzeugt ich vom Walli bin, aber 20k sind echt ein Unding :evil:

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Re: Warum Walltherm ?

Beitrag von qpa » 23. Dez 2013, 15:43

Hallo Forum,

hab auf 1,2,3 und 5 gevoted.

Wieso sind 20 k viel?
Ich meine das auch locker bezahlt zu haben. Allein der Ofen kostete mit Dämmung IR Glas und co. schon an die 6k, wenn ich mich recht entsinne. Zu teuer?

Edit:
Gerade nochmal nachgeschlagen, 15 Steine waren das. Der Rest war meine Fernwärmeleitung, sorry.

Gruß

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Re: Warum Walltherm ?

Beitrag von JAU » 24. Dez 2013, 09:51

qpa hat geschrieben:Wieso sind 20 k viel?
Ein Arbeitskollege hat sich vorletzten Sommer einen Grundofen mauern lassen. Also Beratung vom Fachmann, Auslegung des Ofens auf den Raum und Installation ~14-16k€.
Die Installation eines ETA SH 30 (knapp >7k) mit 2x 1000l Puffer, Kaminzug aus Edelstahl und ein paar zusätzlichen Heizkörpern lag bei 15k€. Allerdings reduzierte Handwerkerkosten (Verwandtschaft).

Wenn man den Abriss des alten Ofens weiter mit einrechnet wäre jeder andere der genannten Kamineinsätze vermutlich genauso teuer geworden wie der Walli.

Dafür das Trivet nur den Kaminofeneinsatz aber nur ersetzen wollte sind 20k€ schon eine Menge Geld.
Es ist ist einiges Schief gelaufen: ein Architekt der eine Empfehlung ausspricht ohne die Kosten zu benennen, ein Heizungsbauer der keine Ahnung hatte und ein Ofenbauer der sich seinen Auftrag gut hat bezahlen lassen.
Eigentlich wendet man sich an Fachleute damit genau so was nicht passiert - ich kann ihn schon verstehen...


mfg JAU

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Re: Warum Walltherm ?

Beitrag von Gombi1984 » 24. Dez 2013, 15:54

Hallo
Ja 20000€ sind sehr viel geld vorallem wenn man den walli -garnicht haben wollte sondern nur einen anderen kamieneinsatz ! Aber der fehler liegt beim Arschiteckten und heiz-ungsbauer!
In dem fall wäre es aber egal ob es der walli oder ein anderer ofen gewesen wäre! Eine falsche beratung von allen seiten und damit dem kunden eine falsche vorstllung von der sache verschaffen ist der grund da ist es egal ob es da um einen ofen oder eine dämmung geht wenn die beratung falsch ist würdem man das so nie wieder machen!


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